Rinder und Schweine

aus Schleswig Holstein.

Unsere Rinderrassen

Hereford Rinder

 

Hereford Rinder haben Ihren Ursprung in Großbritannien, wo sie bereits seit dem 17. Jahrhundert gezüchtet werden. Charakteristisch für Herefords ist Ihr weißer gelockter Kopf und Ihr braunes Grundfell. Diese Tiere haben zudem im Vergleich zu anderen Rassen ein sehr ausgeglichenes, gutmütiges Wesen und sind extrem anpassungsfähig an klimatische und geografische Bedingungen. Herefords sind leichtkalbend, wodurch auch die Nachzucht Sie vor keine großen Probleme stellt. Diese Voraussetzungen kommen einem bei der Haltung natürlich sehr entgegen, wenn man versucht Ihnen einen artgerechten und vernünftigen Umgang zu bieten.

Heute sind Hereford Rinder nicht nur wegen Ihren guten Haltungseigenschaften eine der am meisten verwendeten Rassen für die Fleischproduktion, Ihr Fleisch besticht durch eine schöne Marmorierung und ein erstklassiges Aroma.

 

 

 

Galloway Rinder

 

Ihre wesentlichen Merkmale sind Ihr doppelschichtiges Fell, mit einerseits langem, welligen Grundhaar und andererseits feinem, kurzen Unterhaar. Sie haben eine vergleichsweise dicke Haut und einen sparsamen Stoffwechsel, was Sie besonders widerstandsfähig macht. So können Galloways auch harte Winter problemlos im Freien überstehen. Galloways werden heute weltweit in unterschiedlichen Pigmentierungen gezüchtet, man spricht von Black-, Dun-, Red-, Riggit-, Belted- oder White Galloways. Sie sind leichtkalbend, sehr friedfertig und eignen sich besonders für landschaftliche Pflege in Naturschutzgebieten oder zur Offenhaltung von landschaftlich nicht genutzten Flächen. Galloways haben ein feinfaseriges, gut marmoriertes Fleisch und ein ausgewogenes Fleisch- zu Fettverhältnis. 

 

 

 

 

Angler Rotvieh / Schwarzbunte Niederungsrinder

Angler Rotvieh, sowie Schwarzbunte Niederungsrinder zählen zu den klassischen Hausrindern. Sie besitzen eine hohe Milchleistung und werden daher häufig in der Milcherzeugung eingesetzt. Das Angler Rotvieh entstand Ende des 19. Jahrhunderts durch Kreuzung des roten dänischen Milchrindes und Red Holstein und hat, wie es der Name schon sagt, seinen Ursprung in unserem schönen Landkreis Angeln in Schleswig-Holstein. Sie haben ein einfarbig dunkelrotes bis sattbraunes Fell. Schwarzbunte Rinder gibt es bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts, Sie haben ein typisch schwarz, weiß gefärbtes Fell. Wie auch das Angler Rotvieh sind Schwarzbunte Rinder am meisten in Nord- und Mitteldeutschland verbreitet.

 

 

 

 

Wir führen grundsätzlich drei verschiedene Arten von Rindern.

1. Jungbullen

Jungbullen sind junge, männliche und nicht kastrierte Rinder, mit einem Alter von 13 bis allerhöchstens 24 Monaten. Sie haben je nach Rasse und Fütterung einen eher geringen Fettanteil und milden Fleischgeschmack. Die Fleischfaser ist noch weicher als bei älteren Tieren, wodurch Sie ein zartes Fleisch bekommen.

2. Ochsen

Ochsen sind männliche, kastrierte Rinder. Sie wachsen langsamer als Jungbullen und lagern aufgrund Ihrer Hormonumstellen mehr Fett ein, was zu einer anderen Marmorierung führt. Ein Ochse erreicht seine Schlachtreife ca. 1 Jahr später als ein Jungbulle, und bildet dadurch ein kräftigeres Aroma.

3. Färse

Färsen sind weibliche Rinder in den ersten zwei bis drei Jahren bevor Sie das erste Mal ein Kalb bekommen. Ihr Körper lagert für das bevorstehende Kalben zusätzliches Fett ein, um sich ausreichend Energie für die Milchproduktion bereit zu halten. Sie wachsen wesentlich langsamer als männliche Rinder, wodurch Sie länger brauchen, um Ihre Schlachtreife zu erreichen. Färsen haben zudem besonders feine Fleischfasern, bilden besser intramuskuläres Fett für eine gute Marmorierung und haben einen intensiven, vollmundigen Geschmack.

 

 

 

Unsere Schweinerassen

Deutsche Landrasse Schweine

Deutsche Landrasse Schweine gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts und Sie entstanden durch die Kreuzung von verschiedenen anderen Landrasse Schweinen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Sie als veredelte Landschweine und später als deutsche, veredelte Landschweine bezeichnet. Bis in die 1950er Jahre waren die Schweine für Ihren recht hohen Fettanteil bekannt, durch gezielte Züchtung wurde der Magerfleischanteil verbessert und die Tiere erreichten ein viel besseres Fett-/ Fleischverhältnis. Sie haben eine Rippe mehr und damit einen längeren Körper als andere Schweine. Ihre damals hohe Stressanfälligkeit wurde in den 1980er Jahren durch Kreuzung mit anderen ausländischen Rassen rausgezüchtet. Heute sind deutsche Landrasse Schweine in ganz Deutschland vertreten und gelten als sehr widerstandsfähig. Sie haben einen vergleichsweise niedrigen Fettgehalt und einen hohen Muskelfleischanteil.

 

 

 

Pietrain Schweine

Pietrain Schweine haben Ihren Ursprung in Brabant (Belgien) und stammen von den fleischreichen Bayeux-Schweinen ab. Sie gelangten um 1920 in den Ort Piétrain, dem Sie Ihren Namen zu verdanken haben. In Deutschland war die Rasse bis in die 1950er Jahre relativ unbedeutend. Durch Verbraucherumstellungen weg von fettem hin zu magerem Schweinefleisch, konnten sich Pietrain Schweine mehr und mehr in ganz Europa durchsetzen und wurden so ab 1960 auch in Deutschland verwendet. Seit den 1970er Jahren sind Pietrain Schweine eine der bedeutendsten Vaterrassen in der Schweinezucht. Sie haben einen sehr hohen Magerfleischanteil, bei einer niedrigen Fettabdeckung, sind sehr vital und stressresistent.

Hereford

Galloway

Angler

Stall

Stroh